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Solar-Terrassendach: Terrassenüberdachung mit Photovoltaik

Ein Terrassendach mit Photovoltaikmodulen statt Glas. Semitransparent oder geschlossen, mit dem Unterschied, den man darunter sofort merkt.

Rund 3 bis 5 kWpje nach DachflächeSemitransparent möglichStreifenschatten statt VerdunkelungRegendichtmit Rinnensystem zwischen den Modulen0 Prozent Umsatzsteuerauf Photovoltaik bis 30 kWp
Solar-Terrassendach bei TREKSTOR by Löwe
Das Wichtigste in Kürze
  • Das Solar-Terrassendach ersetzt Glas oder Polycarbonat durch Solarmodule: 3 bis 5 kWp auf 15 bis 25 m² Dachfläche.
  • Semitransparente Glas-Glas-Module lassen Licht durch; Standardmodule geben vollen Schatten und mehr Leistung.
  • Ertrag rund 950 bis 1.100 kWh je kWp; mit 4 kWp etwa 4.000 kWh Solarstrom, der im Haus genutzt oder eingespeist wird.
  • Kosten: ab rund 13.000 Euro montiert für 4 × 4 m mit 4 kWp, Umsatzsteuer 0 Prozent auf die Anlage; Förderung über KfW-Kredite.
  • Regendicht nur, wenn das Dach von Anfang an als Solardach mit Rinnensystem konstruiert wird.

Was versteht man unter einem Solar-Terrassendach?

Ein Solarterrassendach ist ein Terrassendach aus Aluminium, dessen Dachfläche aus Solarmodulen besteht. Statt Glas oder Stegplatten liegen Glas-Glas-Solarmodule in einem Rinnensystem, das Regen zwischen den Modulen ableitet; die Konstruktion trägt Modulgewicht, Wind- und Schneelast. Der erzeugte Strom fließt über den Wechselrichter ins Haus, was den Strombezug aus dem öffentlichen Netz senkt; die Einspeisung des überschüssigen Stroms ins öffentliche Netz bringt die Einspeisevergütung. Anders als bei der PV-Anlage auf dem Hausdach entsteht die Fläche ohnehin, denn wer eine Terrassenüberdachung mit Photovoltaik plant, baut kein zusätzliches Bauteil, sondern nutzt das Terrassendach doppelt: als Sonnenschutz und um Solarstrom zu erzeugen. Das Ergebnis ist optisch ansprechend, weil das Solar Terrassendach von außen wie eine dunkle Glasüberdachung wirkt.

Zwei Bauarten, ein großer Unterschied

Semitransparente Module

Hell darunter

  • checkLicht fällt zwischen den Zellen durch, Streifenmuster statt Dunkelheit
  • checkDie Terrasse wirkt weiter offen
  • removeEtwas geringere Leistung je Quadratmeter
  • removeTeurer als Standardmodule

Standardmodule

Voller Schatten

  • checkHöchste Leistung je Quadratmeter
  • checkGünstiger
  • checkVollständiger Sonnenschutz im Hochsommer
  • removeDarunter ist es deutlich dunkler, an trüben Tagen spürbar

Unsere Erfahrung: Wer die Terrasse als Aufenthaltsort nutzt, ist mit semitransparenten Solarmodulen fast immer zufriedener, auch wenn der Ertrag etwas geringer ist. Die Lichtdurchlässigkeit liegt je nach Modul bei 20 bis 40 Prozent; das reicht für ein helles Terrassengefühl ohne Blendung, und die Sonne wird zur Energiequelle statt zur Belastung.

Ertrag und Kosten

Was ein Solarzaun ungefähr liefert

Richtwerte für die Planung: Ein senkrechter bifazialer Zaun bringt je Meter rund 0,4 kWp und in Deutschland etwa 850 kWh je kWp im Jahr, bei Ost-West-Ausrichtung. Verschattung und Standort verändern das.

8,0 kWpinstallierte Leistung
6.800 kWhErtrag im Jahr
2.176 €Gegenwert bei voller Eigennutzung

Richtwerte, keine Zusage. Der tatsächliche Ertrag hängt von Ausrichtung, Verschattung, Modultyp und Eigenverbrauchsquote ab.

In Deutschland liefert eine Photovoltaikanlage 950 bis 1.100 kWh je kWp und Jahr. Ein Solar-Terrassendach mit 4 × 4 m Fläche trägt rund 4 kWp und kann damit etwa 4.000 kWh Solarstrom erzeugen; bei 30 Cent je kWh und 60 Prozent Eigenverbrauch sparen Sie rund 700 Euro jährlich, der Rest bringt Einspeisevergütung. Bei steigenden Strompreisen wächst die Ersparnis mit, und die Größe der Fläche entscheidet über die Kosten und den Ertrag gleichermaßen.

GrößeLeistungErtrag pro JahrPreis montiert
4 × 3 m, Standardmodule3 kWpca. 3.000 kWh10.000 bis 13.000 Euro
4 × 4 m, semitransparent4 kWpca. 3.800 kWh13.000 bis 17.000 Euro
5 × 4 m, semitransparent5 kWpca. 4.800 kWh16.000 bis 21.000 Euro
5 × 4 m mit Speicher 5 kWh5 kWpca. 4.800 kWh21.000 bis 27.000 Euro

Im Vergleich zu einem normalen Terrassendach aus Glas kostet das Solar-Terrassendach rund 5.000 bis 8.000 Euro mehr; die höheren Kosten holt die Anlage über 8 bis 12 Jahre wieder herein, wirtschaftlich ist das bei jeder Terrasse mit Süd-, Ost- oder Westausrichtung. Auf Solarmodule, Wechselrichter, Speicher und Installation gilt für Wohngebäude bis 30 kWp der Nullsteuersatz, auf die Konstruktion 19 Prozent; Förderung gibt es über KfW-Kredite und regionale Programme, in der Regel als zinsgünstiger Kredit, in einigen Bundesländern als Zuschuss. Angebote sollten Sie nach Leistung, Modultyp und enthaltener Montage vergleichen; wir erstellen Ihnen kostenlos und unverbindlich Angebote für Terrassendach und Photovoltaik aus einer Hand.

Solar-Terrassendach oder Photovoltaik auf dem Hausdach?

Die klassische Alternative ist die PV-Anlage auf dem Hausdach: Sie ist je kWp günstiger und bringt bei Südausrichtung mehr Ertrag, braucht aber Gerüst, Dachdurchdringungen und ein geeignetes Dach. Das Solar-Terrassendach ist sinnvoll, wenn das Hausdach ungünstig liegt, verschattet ist oder bereits belegt, und wenn die Terrasse ohnehin ein Dach bekommen soll; dann ist die eigene Solaranlage für rund 5.000 bis 8.000 Euro Aufpreis zu haben. Beides schließt sich nicht aus: Viele Kunden ergänzen die Dachanlage um das Terrassendach, um mehr Strom für Wärmepumpe und E-Auto zu erzeugen. Zusätzlich nutzen lässt sich der erzeugte Strom mit einem Speicher, der den Eigenverbrauch von 60 auf 80 Prozent hebt.

Dichtheit und Entwässerung

Ein Solar-Terrassendach ist nur dann regendicht, wenn es von Anfang an dafür konstruiert wurde. Die Solarmodule werden dabei in ein System aus Rinnen gelegt, das Wasser zwischen den Modulen aufnimmt und zur Traufe führt; die Dachneigung von mindestens 10 Grad sorgt dafür, dass Regen die Module reinigt. Solarmodule auf ein vorhandenes Glasdach zu legen, ersetzt das nicht: Dann fehlen Rinnen, Statik und Wechselrichterplanung. Zu beachten sind außerdem der Leitungsweg zum Zählerschrank, Platz im Verteiler, die Anmeldung beim Netzbetreiber und der Eintrag im Marktstammdatenregister; wir übernehmen die Planung, Sie unterschreiben.

Baugenehmigung und statische Anforderungen

Ob eine Baugenehmigung erforderlich ist, hängt vom Bundesland ab: Terrassenüberdachungen sind vielerorts bis 30 m² verfahrensfrei, die Solarmodule ändern daran nichts, weil die Anlage unter 30 kWp bleibt; eine bauliche Veränderung am Haus liegt aber vor, weshalb eine Anfrage beim örtlichen Bauamt in der Regel sinnvoll ist. Die statischen Anforderungen sind höher als beim Glasdach: Das Modulgewicht von rund 25 kg je Quadratmeter kommt zur Schneelast hinzu, deshalb rechnen wir Pfosten, Sparren und Fundamente für den Standort. Eine Konstruktion aus Holz ist möglich, braucht aber stärkere Querschnitte und Pflege; Aluminium bleibt die Regel.

Wenn die Terrasse ganzjährig genutzt werden soll, ist die Lamellenpergola die flexiblere Lösung, weil sich darunter lüften lässt; die Variante mit Modulen im Pergoladach steht unter Solar-Pergola, das feste Glasdach unter Terrassenüberdachung. Weitere Flächen für Photovoltaik am Haus stehen unter Solarcarport und Solarzaun.

Vorteile und Nachteile im Überblick

  • Vorteile: Fläche ohne Zusatzbauwerk, Sonnenschutz und Stromerzeugung in einem, keine Arbeiten am Hausdach, 0 Prozent Umsatzsteuer auf die Anlage, Solarmodule von der Terrasse aus erreichbar und leicht zu reinigen, wichtig für den Ertrag über Jahre.
  • Nachteile: Höhere Anschaffung als Glas, weniger Licht bei Standardmodulen, geringere Leistung je Quadratmeter als eine optimal geneigte Dachanlage, Rinnensystem und Statik müssen von Anfang an geplant sein.
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Häufige Fragen

Lohnt sich eine Terrassenüberdachung mit Solar?add

Ja, wenn die Fläche ohnehin überdacht wird: Der Mehrpreis gegenüber Glas von 5.000 bis 8.000 Euro amortisiert sich über 8 bis 12 Jahre durch gesparten Strom.

Wird es darunter zu dunkel?add

Bei Standardmodulen ja, das ist echter Schatten. Semitransparente Glas-Glas-Module lassen Licht zwischen den Zellen durch.

Ist das Dach dicht?add

Wenn es als dichtes Solardach mit Rinnensystem geplant wurde, ja. Module auf ein vorhandenes Dach zu legen, ersetzt das nicht.

Was kostet ein Solar-Terrassendach?add

Montiert 10.000 bis 13.000 Euro bei 4 × 3 m mit 3 kWp, 13.000 bis 17.000 Euro bei 4 × 4 m mit 4 kWp semitransparent.

Wie werden die Solarmodule gereinigt?add

Bei ausreichender Neigung reinigt der Regen den größten Teil. Ein bis zwei Mal im Jahr abspülen genügt, weil die Fläche von der Terrasse aus erreichbar ist.

Welche Anforderungen müssen die Solarmodule erfüllen?add

Glas-Glas-Module mit Verbundsicherheitsglas, hagelfest, als Überkopfverglasung zugelassen; semitransparente Ausführung mit 20 bis 40 Prozent Lichtdurchlässigkeit.

Brauche ich eine Baugenehmigung für das Solar-Terrassendach?add

Das hängt vom Bundesland und der Größe ab; vielerorts ist das Terrassendach bis 30 m² verfahrensfrei. Eine kurze Anfrage beim örtlichen Bauamt klärt das.

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