Photovoltaikanlage: Kosten 2026, Ertrag und die Flächen am Grundstück
Wir bauen Photovoltaik dort, wo ohnehin eine Konstruktion entsteht: Pergola, Carport, Terrassendach und Zaun. Was eine Photovoltaikanlage 2026 kostet, wie sich die Kosten pro kWp zusammensetzen und warum wir das Hausdach anderen überlassen.

- Eine Photovoltaikanlage kostet 2026 rund 1.400 bis 2.000 Euro pro kWp inklusive Installation; ein typisches Einfamilienhaus mit 10 kWp zahlt 14.000 bis 20.000 Euro, mit Speicher 22.000 bis 30.000 Euro Gesamtkosten.
- Der Ertrag liegt bei 950 bis 1.100 kWh Solarstrom pro kWp und Jahr; der Eigenverbrauch entscheidet über die Wirtschaftlichkeit, nicht die Einspeisevergütung.
- 0 Prozent Umsatzsteuer auf Anlagen bis 30 kWp, dazu KfW-Kredite und regionale Förderungen.
- Wir bauen Photovoltaik als Solarzaun, Solar-Carport, Solar-Pergola und Solar-Terrassendach; Dachanlagen überlassen wir Dachdeckern und Solarteuren.
Was kostet eine Photovoltaikanlage 2026?
Die Photovoltaik Kosten werden pro kWp gerechnet, also je Kilowatt-Peak installierter Leistung. Aktuell liegen die Preise für eine schlüsselfertige PV-Anlage bei 1.400 bis 2.000 Euro pro kWp, kleine Anlagen sind je Kilowatt teurer, eine größere Anlage günstiger; die Preise für Solarmodule sind in den letzten Jahren stark gefallen, Installation und Elektrik machen inzwischen mehr als die Hälfte der Gesamtkosten aus. Für ein typisches Einfamilienhaus mit 10 kWp ergibt das 14.000 bis 20.000 Euro ohne Speicher. Der Stromspeicher kostet zusätzlich 800 bis 1.200 Euro pro kWh Kapazität, ein 10-kWh-Batteriespeicher also 8.000 bis 12.000 Euro; mit Batteriespeicher liegen die Gesamtkosten der Anlage bei 22.000 bis 30.000 Euro. Diese Werte sind Richtwerte aus Marktdaten (unter anderem Fraunhofer ISE) und unseren Projekten, Stand 2026; die individuellen Kosten hängen von Anlagengröße, Dachfläche oder Konstruktion, Modultyp und Aufwand der Installation ab.
| Anlagengröße | Typisch für | Kosten ohne Speicher | Kosten mit Speicher | Ertrag pro Jahr |
|---|---|---|---|---|
| 4 kWp | kleine Anlage, Pergola oder Terrassendach | 7.000 bis 9.000 Euro | 12.000 bis 15.000 Euro | ca. 4.000 kWh |
| 7 kWp | Solar-Carport, 2 Stellplätze | 11.000 bis 14.000 Euro | 17.000 bis 22.000 Euro | ca. 7.000 kWh |
| 10 kWp | Einfamilienhaus, Dach oder Solarzaun 20 m | 14.000 bis 20.000 Euro | 22.000 bis 30.000 Euro | ca. 10.000 kWh |
| 15 kWp | Einfamilienhaus mit Wärmepumpe und E-Auto | 20.000 bis 27.000 Euro | 30.000 bis 40.000 Euro | ca. 15.000 kWh |
Wie viel kostet eine PV-Anlage pro Quadratmeter? Ein Solarmodul mit 430 Watt braucht rund 2 m², eine Anlage mit 10 kWp also 45 bis 50 m² Dachfläche oder 20 laufende Meter Solarzaun; pro Quadratmeter Modulfläche liegen die Kosten bei 300 bis 400 Euro. Wer die Anlagengröße plant, sollte vom Verbrauch ausgehen, nicht von der Fläche: Eine zu große Anlage speist den erzeugten Strom zu geringer Vergütung ins öffentliche Netz, eine zu kleine deckt den eigenen Bedarf nicht.
Woraus sich die Kosten zusammensetzen
- Module: 25 bis 35 Prozent der Kosten. Glas-Glas-Module mit 400 bis 450 Watt kosten rund 100 bis 150 Euro je Stück.
- Wechselrichter: 10 bis 15 Prozent, 1.500 bis 3.000 Euro je nach Leistung; Hybridwechselrichter für den Speicher etwas mehr.
- Unterkonstruktion und Montage: 30 bis 40 Prozent. Beim Dach kommen Gerüst und Dachhaken dazu, bei unseren Konstruktionen ist die Fläche das Bauteil selbst.
- Elektrik und Anmeldung: 10 bis 15 Prozent für Zählerschrank, Leitungen, Netzanmeldung und Marktstammdatenregister.
- Stromspeicher, Wallbox, Energiemanagement: zusätzlich, je nach Bedarf 8.000 bis 15.000 Euro.
PV-Anlage für ein Einfamilienhaus: Beispielrechnung
Ein typisches Einfamilienhaus mit vier Personen verbraucht rund 4.500 kWh Strom im Jahr, mit Wärmepumpe und E-Auto 9.000 bis 12.000 kWh. Für dieses Haus rechnen wir mit einer PV-Anlage von 10 kWp, die etwa 10.000 kWh Solarstrom erzeugt. Ohne Speicher werden rund 30 Prozent des erzeugten Solarstroms direkt genutzt, das sind 3.000 kWh und eine Ersparnis von rund 900 Euro pro Jahr; 7.000 kWh fließen ins öffentliche Netz und bringen rund 560 Euro Einspeisevergütung. Mit einem Batteriespeicher von 10 kWh steigt der Eigenverbrauch auf 6.000 bis 7.000 kWh, die Ersparnis auf 1.800 bis 2.100 Euro pro Jahr, während die Einspeisung sinkt. Die Gesamtkosten von 22.000 bis 30.000 Euro mit Speicher amortisieren sich damit in 11 bis 14 Jahren, ohne Speicher bei 14.000 bis 20.000 Euro in 10 bis 12 Jahren; die laufenden Kosten für Versicherung, Wartung und Zählermiete von 150 bis 300 Euro jährlich sind darin enthalten. Über 25 Jahre Lebensdauer liefert die Anlage 250.000 kWh Strom und spart bei aktuellen Strompreisen 40.000 bis 50.000 Euro; die Investition zahlt sich also gut zweifach aus, und bei steigenden Strompreisen mehr.
Ertrag, Eigenverbrauch und Wirtschaftlichkeit
Eine Photovoltaikanlage erzeugt in Deutschland 950 bis 1.100 kWh Solarstrom pro kWp und Jahr, im Süden mehr, im Norden weniger. Ob sich die Solaranlage lohnt, hängt am Eigenverbrauch: Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart rund 30 Cent, jede eingespeiste bringt nur die Einspeisevergütung von rund 8 Cent pro kWh. Ohne Speicher liegt der Eigenverbrauch bei 25 bis 35 Prozent, mit Stromspeicher bei 60 bis 80 Prozent, mit Wärmepumpe und E-Auto noch höher; wer den Solarstrom tagsüber nutzen kann, braucht den Speicher weniger. Die jährliche Ersparnis eines Einfamilienhauses mit 10 kWp und Speicher liegt bei 1.800 bis 2.100 Euro; die Anlage rechnet sich in 10 bis 14 Jahren bei einer Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren, eine hohe Rendite im Vergleich zu anderen Investitionen. Wichtig ist die richtige Größe: Faustregel 1 kWp je 1.000 kWh Jahresverbrauch. Der Vergleich der Flächen zeigt: Ein Solarzaun liefert je Kilowatt rund zwei Drittel des Dachertrags, dafür morgens und abends, wenn der Verbrauch hoch ist; ein Solar-Carport mit E-Auto erreicht die höchste Eigenverbrauchsquote, weil der erzeugte Solarstrom direkt ins Auto fließt.
Stromspeicher: wann er sinnvoll ist
Ein Batteriespeicher ist sinnvoll, wenn tagsüber wenig verbraucht wird und der erzeugte Solarstrom sonst ins öffentliche Netz ginge; er verschiebt die Mittagsproduktion in den Abend. Aktuell kosten Speicher 800 bis 1.200 Euro pro kWh, sinnvolle Größe ist etwa 1 kWh je 1 kWp Anlagenleistung, bei 10 kWp also 8 bis 10 kWh. Mögliche Alternativen sind eine Wallbox mit Überschussladen fürs E-Auto oder ein Heizstab für Warmwasser: Beide nutzen den Solarstrom direkt, kosten deutlich weniger und heben den Eigenverbrauch ähnlich stark. Bei kleinen Anlagen unter 5 kWp lohnt der Stromspeicher selten, bei großen Anlagen mit Wärmepumpe fast immer.
Was ein Solarzaun ungefähr liefert
Richtwerte für die Planung: Ein senkrechter bifazialer Zaun bringt je Meter rund 0,4 kWp und in Deutschland etwa 850 kWh je kWp im Jahr, bei Ost-West-Ausrichtung. Verschattung und Standort verändern das.
Richtwerte, keine Zusage. Der tatsächliche Ertrag hängt von Ausrichtung, Verschattung, Modultyp und Eigenverbrauchsquote ab.
Förderung und Umsatzsteuer
Seit 2023 gilt für Photovoltaikanlagen bis 30 kWp auf oder an Wohngebäuden der Nullsteuersatz: Solarmodule, Wechselrichter, Speicher und Installation werden ohne Umsatzsteuer geliefert, das senkt die Kosten um 19 Prozent gegenüber früher. Dazu kommen der KfW-Kredit 270 für erneuerbare Energien, mögliche Förderungen einzelner Bundesländer und Kommunen (etwa für Stromspeicher, Wallbox oder vertikale PV) und die Einspeisevergütung nach EEG für 20 Jahre, aktuell rund 8 Cent pro kWh bei Teileinspeisung. Einkommensteuer fällt für Anlagen bis 30 kWp nicht an. Für die Konstruktion, also Zaun, Carport oder Pergola, gelten die allgemeinen Regeln mit 19 Prozent; wir weisen beides getrennt aus. Weitere Informationen zu Förderungen für Ihr Bundesland nennen wir im Angebot.
Angebote vergleichen: worauf Sie achten sollten
Angebote für eine PV-Anlage sollten Sie nach Gesamtkosten inklusive Installation, Anlagengröße in kWp, Modultyp, Wechselrichter, Speicher und enthaltenen Leistungen wie Anmeldung und Zählerschrank vergleichen; ein Preis pro kWp allein sagt wenig. Wichtig sind außerdem Garantien (Solarmodule 25 Jahre Leistung, Wechselrichter 10 Jahre), die Statik der Unterkonstruktion und der Leitungsweg. Bei unseren Konstruktionen bekommen Sie Zaun, Carport oder Pergola und die Solaranlage in einem Angebot mit getrennt ausgewiesenen Positionen, Montage an einem Termin und Ansprechpartner für beides; die Informationen zu Ertrag und Kosten liefert der Ertragsrechner oben für Ihre Fläche.
Was wir bauen
Terrassendach mit Modulen, semitransparent möglich, 3 bis 5 kWp.
directions_carSolar-CarportStrom erzeugen, wo das Auto steht und lädt, 3 bis 4 kWp je Stellplatz.
roofingSolar-TerrassendachFestes Dach mit Modulen statt Glas, 3 bis 5 kWp.
fenceSolarzaunSenkrechte bifaziale Module als Zaunfeld, 0,4 bis 0,5 kWp je Meter.
Warum nicht das Hausdach?
Weil das ein anderes Handwerk ist. Eine Dachanlage bedeutet Arbeiten an der Dachhaut, Durchdringungen, Abdichtung und die Verantwortung für ein Bauteil, das im Schadensfall das ganze Haus betrifft; das gehört in die Hand von Dachdeckern und Solarteuren, die täglich nichts anderes tun.
Unsere Kompetenz liegt bei tragenden Konstruktionen im Außenbereich: Fundamente, Statik für Wind- und Schneelast, Aluminium- und Stahlbau, Entwässerung. Genau dort bauen wir Photovoltaik, mit dem Elektriker aus unserem Netzwerk für Wechselrichter, Zählerschrank und Anmeldung; Sie bekommen Konstruktion und Anlage aus einer Hand, montiert an einem Termin.
Was in jedem Fall zu klären ist
- Anlagengröße nach Verbrauch: Faustregel 1 kWp je 1.000 kWh Jahresverbrauch, plus 2 bis 3 kWp für Wärmepumpe oder E-Auto.
- Leitungsweg von der Anlage zum Zählerschrank, frostfrei im Leerrohr und mit ausreichendem Querschnitt.
- Platz im Verteiler für Wechselrichter und Absicherung.
- Anmeldung beim Netzbetreiber vor der Inbetriebnahme, Eintrag im Marktstammdatenregister innerhalb der Frist danach.
- Speicher ja oder nein: lohnt sich, wenn tagsüber wenig verbraucht wird; mit Wärmepumpe und E-Auto oft verzichtbar.
- Bei Verkauf des Hauses: Übertragung von Anlage, Einspeisevertrag und Registereintrag rechtzeitig regeln, siehe Außenanlagen als Wertfaktor.
Sagen Sie uns, was gebaut werden soll und wie hoch Ihr Jahresverbrauch ist. Wir rechnen die Varianten gegeneinander, kostenlos und unverbindlich.
Häufige Fragen zu Photovoltaik
Wie viel kostet eine Photovoltaikanlage?add
2026 rund 1.400 bis 2.000 Euro pro kWp inklusive Installation; eine PV-Anlage für ein Einfamilienhaus mit 10 kWp kostet 14.000 bis 20.000 Euro, mit Speicher 22.000 bis 30.000 Euro.
Was kostet Photovoltaik für ein Einfamilienhaus mit Speicher?add
Eine PV-Anlage mit Speicher für ein typisches Einfamilienhaus liegt bei 22.000 bis 30.000 Euro Gesamtkosten; die jährliche Ersparnis beträgt 1.800 bis 2.100 Euro.
Wie viel kostet ein Stromspeicher?add
800 bis 1.200 Euro pro kWh Kapazität; ein 10-kWh-Speicher liegt bei 8.000 bis 12.000 Euro und hebt den Eigenverbrauch auf 60 bis 80 Prozent.
Lohnt sich Photovoltaik ohne Speicher?add
Ja, wenn tagsüber verbraucht wird. Wärmepumpe, Warmwasser und ein Elektroauto verschieben viel Verbrauch in die Erzeugungszeit. Ohne diese Verbraucher senkt ein Speicher die Stromrechnung deutlich stärker.
Wie hoch sind die laufenden Kosten einer PV-Anlage?add
150 bis 300 Euro im Jahr für Versicherung, Wartung und Zählermiete; der Wechselrichter wird nach 12 bis 15 Jahren einmal getauscht. Die Solarmodule selbst sind wartungsfrei.
Wie viel Strom erzeugt eine Photovoltaikanlage?add
950 bis 1.100 kWh Strom pro kWp und Jahr; eine 10-kWp-Anlage liefert rund 10.000 kWh, mehr als ein Einfamilienhaus ohne Wärmepumpe verbraucht.
Kann ich eine bestehende Anlage erweitern?add
Meist ja, das muss aber mit dem Netzbetreiber und dem Wechselrichter abgestimmt werden. Die Erweiterung kann Auswirkungen auf die Vergütung des Bestands haben.
Gilt die Umsatzsteuerbefreiung auch für die Pergola?add
Für die Photovoltaikkomponenten bis 30 kWp auf oder an Wohngebäuden ja. Für die reine Konstruktion gelten die allgemeinen Regeln, deshalb weisen wir beides getrennt aus.
