Und weiter geht’s: Drei skurrile Fakten zu großen IT-Unternehmen

F. Sinner hat gepostet

Die Welt ist so weitläufig und so verrückt, dass man jeden Tag neue aberwitzige Geschichten erzählen könnte. Da passt es doch gut, dass die Anzahl an Geschichten rund um große Konzerne nahezu unendlich ist und man täglich über total irre Geschichten berichten könnte. Nachdem wir schon einmal über drei verrückte IT-Unternehmensfakten geschrieben hatten, wollten wir die Geschichte fortführen − denn es gibt noch so viele fantastische Storys rund um milliardenschwere IT-Firmen zu berichten, die man alle so vermutlich nicht erwartet hätte.

1. Microsoft und die M&M-Tradition

Was haben der vermutlich bekannteste IT-Konzern unseres Planeten und die beliebten Schokonüsse miteinander zu tun? Viel! Denn beide Dinge verbindet eine enge Tradition, die bei Microsoft mit einer ordentlichen Portion Ehrfurcht fortgeführt wird – auf besonders kuriose Art und Weise. Zu jedem Jahrestag der Einstellung wird von den Microsoft-Mitarbeitern erwartet, dass sie M&Ms mit auf die Arbeit bringen und den Kollegen damit einen süßen Gefallen machen.

Die berühmten Erdnüsse mit Schokoladenummantelung spielen bei Microsoft eine zentrale Rolle. Wer hätte das gedacht?

Der Witz dabei: Je länger man bei Microsoft beschäftigt ist, desto größer sollte die mitgebrachte M&M Portion ausfallen. Um genau zu sein, ist die Menge tatsächlich ein ungeschriebenes Gesetz: Pro Jahr erhöht sich die mitzubringende M&M-Portion um exakt 500 Gramm. Jetzt stellt euch mal vor, wie viele Schokolinsen Bill Gates nach über 30 Jahren Microsoft mit ins Büro nehmen und wie viele LKWs er für den fälligen Transport anmieten musste (ob Bill Gates tatsächlich eine M&M-Runde geschmissen hat, ist in der Legende leider nicht vermittelt). Nun, zumindest am Kleingeld sollte es bei ihm nicht gescheitert sein.

2. Was Apple mit Telefonbüchern und Diäten zu tun hat

Der Firmenname Apple (= Apfel) gilt auch nach wie vor noch als einer der kuriosesten Firmennamen, die es derzeit gibt. Schließlich wurde ein Multimilliarden-Dollar-Unternehmen nach einer beliebten Frucht benannt. Aber wie kam es eigentlich dazu? Wie wurde aus Apple eigentlich Apple? Die zwei Hauptgründe waren eine Diät und das Telefonbuch. Zumindest teilte dies Steve Jobs in einem seiner zahlreichen Interviews mit. Dort sagte er, dass er gerade eine Obst-Diät mache und deswegen eine Apfelplantage besuchte. Dort bemerkte er plötzlich, dass einen Apfel eine beliebte und freundliche Aura umgibt und natürlich einen gesunden Ruf mit sich brachte – im Grunde all die Attribute, die er sich für seine eigene Firma wünschte. Zudem merkte er augenzwinkernd an, dass man mit dem gewählten Firmennamen im Telefonbuch immerhin vor Atari (einer der damaligen Hauptkonkurrenten am Markt) stehen würde. Und tatsächlich waren diese beiden Punkte laut Jobs die Hauptgründe, warum der angebissene Apfel jetzt so heißt, wie er heißt.

3. Die Rückenmassage und Googles Glück

Was verbindet eine Rückenmassage mit dem Internetriesen Google? Alles! Denn wusstet Ihr, dass es vor Google BackRub gab? Der Google-Gründer Larry Page entwickelte 1996 mit seinen Kommilitonen ein Produkt, welches auf den Namen BackRub hörte und in Wirklichkeit der erste Prototyp einer Online-Suchmaschine darstellte. Damit konnten Page und seine Mitstreiter immerhin über 60 Millionen Webseiten indexieren und damit einen beeindruckenden Achtungserfolg feiern, der damaligen Großunternehmen wie Yahoo oder Lycos bereits zeigte, wie die Online-Suche ganz simpel funktionieren kann – und das mit einem „simplen“ Prototypen. Larry Page wollte BackRub damals für 1 Millionen US-Dollar verkaufen und sich anderen Ideen widmen, doch Yahoo lehnte überraschend ab.

Larry Pages Angebot damals nicht anzunehmen, gilt vermutlich auch heute noch als schwerwiegendster Fehler, den Yahoo je begangen hatte.

So blieb BackRub in Pages Besitz, er entwickelte die Technologie weiter, gründete irgendwann Google und damit die erfolgreichste Suchmaschine unseres Planeten und Yahoo verschwand im Reich der Vergessenen. Rückblickend ist es also Yahoo zu verdanken, dass es Google überhaupt gibt und dass wir jeden Tag dessen Komfort im Netz nutzen können. Vielen lieben Dank!

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