Tipps & Tricks: So überlebt das Notebook problemlos den Sommer

F. Sinner hat gepostet

Die Temperaturen haben dieses Jahr bereits mehrfach die 30 Gradmarke geknackt und der baldige Sommer wird mit großer Wahrscheinlichkeit nochmal einen draufsetzen. Es ist die Zeit, in der der See oder der Balkon vermutlich einladender ist, als die stickige Wohnung. Doch so schön die warmen Temperaturen auch sind, so gefährlich können diese für das geliebte Notebook sein. Der Grund ist relativ schnell zusammengefasst: Potente Hardware zusammengepfercht in einem engen Gehäuse mit nur kleinen Lüfterschlitzen neigt dazu, besonders an heißen Tagen gerne mal in die Knie gezwungen zu werden. Und eine Überhitzung der PC-Komponente kann im schlimmsten Fall dann zum technischen Totalschaden führen – ein Zustand, den sicherlich niemand herbeiwünscht. Aber selbst heiße Tage sind für die Notebook-Nutzung überhaupt kein Problem, wenn man sich selbst korrekt zu helfen weiß. Daher haben wir für euch ein paar sinnvolle Tipps gesammelt, damit Ihr euch auch bei schweißtreibenden Temperaturen keine Sorgen machen müsst.

1. Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden

Der einfachste Tipp ist auch gleich der offensichtlichste: Stellt das Notebook nicht unbedingt direkt in die pralle Sonne, sondern sucht ein eher schattiges Plätzchen für die Technik. Aufgrund von direkter Sonneneinstrahlung heizt der PC sonst recht schnell auf und damit steigt automatisch natürlich die Innentemperatur des Geräts – und zwar genau dort, wo sich das filigrane Herzstück des Computers befindet. Wir raten daher unbedingt, diesen Tipp nicht zu ignorieren.

2. Immer ein Auge auf die Lüfterschlitze haben

Lüfter von Notebooks sind von Natur aus recht schmal und klein gehalten, um das schnittige Design zu unterstreichen und das Potential von Fremdkörpern in der Hardware möglichst zu minimieren. Das führt allerdings zum Nachteil, dass diese Schlitze auch ganz schnell verdeckt sein können und dem Rechner damit die lebenswichtige Luftzirkulation genommen wird. Das passiert beispielsweise ganz unbewusst, wenn das Notebook auf dem Schoß sitzt oder sich auf einem anderen weichen Untergrund, wie einer Decke oder einer flauschigen Couch befindet. Die unangenehmen Folgen sind nicht nur erhöhte Staubrisiken, sondern zugleich eine gesteigerte Hitzegefahr für das Gerät. Deshalb lohnt sich ein Double-Check, damit es später keine böse Überraschung gibt!

3. Die Geräteauslastung im Blick haben

Bauartbedingt strahlt ein arbeitendes Notebook natürlich ordentlich Wärme ab. Wie stark bzw. wie lange die Hardware beansprucht wird, entscheidet dann darüber, wie warm es unter dem Gehäuse wirklich wird. Volllast lässt die Temperaturen weitaus schneller ansteigen, als ein moderater Betrieb. Von daher sollte es bei starker Hitze vermieden werden, 3D-Games oder aufwendige Bildbearbeitungsprogramme zu nutzen und das Nutzerprofil eher auf das Surfen, Multimedia oder lockere Office-Programme anzupassen. Wer auf aufwendige Programme allerdings nicht verzichten kann oder mag, dem empfehlen wir eines der vielzähligen Programme, die die Temperatur des Geräts immer im Blick haben und sich melden, sobald die kritische Temperaturzone erreicht wird.

4. Reinigt die Innereien des Geräts regelmäßig

Bei der Nutzung eines Notebooks ist es unvermeidlich, dass die Lüfter irgendwann ungewünschten Dreck oder Staub in den das Gerät mit einsaugen. Vor allem Staub sorgt dafür, dass die Lüfter nach einiger Zeit weniger optimal arbeiten und den Rechner so nur noch suboptimal kühlen. Aber nicht nur das: Staub oder Dreck verringert nachweislich die Leistung des Notebooks und destabilisiert den gesamten Systembetrieb. Für die punktgenaue Computer-Säuberung existieren spezielle Staubsaueraufsätze, um selbst durch die engsten Ritzen zu kommen und jede noch so kleine Ecke zu erreichen – ihr Gerät wird sich garantiert darüber freuen.

5. Greift auf hilfreiches Zubehör zurück

Man hat vielleicht nicht immer die Wahl, wie, wann und wo man das Gerät nutzen muss. Glücklicherweise gibt es aber auch bei Hitze genügend Gadgets, die man nutzen kann, um den Rechner effektiv zu schützen. Das vermutlich beliebteste Zubehör für Notebooks während den heißen Tagen wäre zum Beispiel eine simple Kühlunterlage. So ein Unterschutz hält die Notebook-Lüfter frei und sorgt gleichzeitig mit einem eigens angebrachten Ventilator für eine zusätzliche Luftzirkulation, um die problematische PC-Unterseite zusätzlich herunter zu kühlen und einer Überhitzung vorzubeugen. Solche Kühlunterlagen gibt es in vielen verschiedenen Varianten, die sich im Preis und den Funktionen stark unterscheiden und sich dadurch in vielen unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten anbieten. Ein Blick lohnt sich hier also definitiv.

6. Passt im Urlaub besonders gut auf

Notebooks werden auch gerne in den Urlaub mitgenommen, um für Produktivität und Abwechslung außerhalb des eigenen Zuhauses zu sorgen. Allerdings sind die mobilen PCs vor allem im Urlaub gefährlich Umgebungen ausgesetzt, die schnell zu Beschädigungen führen können. Denn zur zusätzlichen Hitze gesellen sich hier weitere Gefahrenquellen wie der Sand vom Strand, der für die Hardware richtig unbequem werden könnte, oder die hohe Luftfeuchtigkeit, die in vielen beliebten südländischen Urlaubsorten herrscht. Hier gilt ganz besondere Vorsicht, denn im Sommerurlaub ist das Risiko einer Notebook-Beschädigung nochmals höher. Passt also dort ganz besonders auf!

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