Optimale Internetverbindung in dein eigenen vier Wänden – So klappts!

F. Sinner hat gepostet

Das gute alte Internet ist unerlässlich, weder für die Arbeit noch für die Freizeit. Egal ob Streaming, Surfen oder die Nutzung von vielen Programmen – ohne eine vorhandene Internetverbindung geht fast nichts mehr. Allerdings genügt in vielen Fällen nicht mehr nur der Zugang zum Netz, sondern das Signal sollte auch möglichst stark sein. Wer beispielsweise Filme in einer 4K-Auflösung streamen möchte oder eine große Datenansammlung mit der Cloud synchronisieren möchte, der wird bei einer suboptimalen Netzgeschwindigkeit schnell unglücklich. Sicher, primär kommt es darauf an, welcher Speed überhaupt vom Provider geliefert wird, aber oft gibt es andere Probleme, die die Performance negativ beeinflussen. Also wie bekommt man nun das optimale Internetsignal und kann mit voller Geschwindigkeit durchs Internet surfen?

Das Thema mit der Signalstärke ist so eine Sache

Wer Internet haben möchte, der benötigt einen Router. Dieser Router steht irgendwo im Haus uns strahlt das Signal aus, welches von den Endgeräten aufgefangen wird und somit den Zugang ins Netz gewährt. Allerdings ist kabelloses Internet auch stark anfällig für Qualitätsverlust. Hindernisse wie Decken oder Wände, belegte Funkkanäle oder Störungen durch andere Geräte sind da Beispiele, wie ein Signal stark abgeschwächt oder überhaupt nicht erst empfangen werden kann. Das ist dann besonders deprimierend, wenn man eigentlich eine potente Leitung beim Provider gebucht hat und in der Theorie ordentlich Leistung rausbekommen sollte (vorausgesetzt der Provider liefert auch tatsächlich den versprochenen Speed, aber das ist ein anderes Thema). Glücklicherweise gibt es viele Kniffe, wie einem schwächelnden Internetsignal entgegengewirkt werden kann.

Option 1: LAN-Kabel

Der Klassiker unter den Lösungsoptionen. Und nebenbei auch die beste Option, die Internetquelle verlustfrei vom Router zum Endgerät zu leiten. Einfach beide Geräte miteinander verbinden und das war es dann auch schon. Schnell, einfach und effektiv. Problematisch wird es dann, wenn der Router etwa ein oder zwei Etagen vom Endgerät entfernt steht. Ein Kabel ziehen ist auch dann noch möglich, wenn auch mit bedeutend mehr Aufwand verbunden.

Zugegeben: So viele Netzwerkkabel braucht man zu Hause nicht, aber dennoch ist ein LAN-Kabel immernoch die beste Option, um Internet von A nach B zu transportieren.

Allerdings muss erwähnt werden, dass ein Netzwerkkabel auch nicht unendlich langgezogen werden kann, ohne an Leistung zu verlieren. Lange Rede, kurzer Sinn: Ab einer gewissen Entfernung macht ein Kabel keinen Sinn mehr und eine andere Option muss her. Übrigens: Wer einen LAN-Eingang an seinem gerät nachrüsten möchte, dem empfehlen wir unsere mobile Dockingstation I.Gear Portplus Prime.

Option 2: Repeater

Wer lieber auf ein kabelloses Signal setzt, der wird schnell an seine Grenzen geraten, da dicke Mauern oder Decken oft ein wahrer Spielverderber sind. Wer dann zumindest etwas von seiner Signalstärke zurückgewinnen möchte, der kann mit einem Repeater (= Verstärker) arbeiten, um das abfallende Signal aufzunehmen und verstärkt weiterzuleiten. Das funktioniert etwa in Treppenhäusern oder in einer Steckdosen nach draußen in den Garten wunderbar. Zwar kann auch kein Repeater die fallende WLAN-Leistung auf Entfernung verhindern, er kann aber die letzten paar Prozente herauskitzeln, um zumindest das Signal erträglich zu gestalten oder um weite Distanzen zu überbrücken. Wer aber viel Wert auf eine Top-Leistung setzt, der wird nur bedingt mit einem Repeater zufrieden sein.

Option 3: Access Point

Ein Access Point (Zugriffspunkt) funktioniert ähnlich wie ein Repeater, bietet aber dennoch weitaus mehr Vorteile. Ein Access Point ist ein Quasi-Router, der mit dem Hauptrouter per LAN-Kabel verbunden wird. Das hat den Vorteil, dass man eine weite Distanz zum Teil kabelgebunden überbrücken kann und dort dann der Access Point stationiert wird, der dann fast die volle Leistung abstrahlen kann.

Eigentlich sit ein Access Point ein zweiter Router, der aufgestellt wird. Wer ein starkes WLAN-Signal über eine weite Strecke benötigt, der sollte sich die Option ganz genau ansehen.

Zudem hat der Zugriffspunkt zwei weitere positive Aspekte: er hat eine stärkere Strahlkraft als ein kompakter Repeater und er hat eine andere SSID als der Hauptrouter und kann daher parallel angesteuert werden. Das schafft Flexibilität und damit mehr potenzielle Anwendungsmöglichkeiten in der Praxis.

Option 4: Powerline-Adapter

Eine der interessantesten Optionen ist die Lösung mit Powerline (=Stromleitung) Adaptern. Die Funktion ist dabei so einfach wie genial: das Internet fließt durch die Stromleitung von A nach B. Klingt verrückt, ist es auch. Schwer zu integrieren ist es allerdings überhaupt nicht. Alles was man benötigt ist ein Startadapter, der in die Steckdose kommt und per Netzwerkkabel mit dem Router verbunden wird. Das Internet wandert in den Stromkreislauf (vereinfacht ausgedrückt) und kommt genau dort wieder heraus, wo der Endadapter eingesteckt wird. Ganz ohne ein langes Kabel ziehen zu müssen. Der Leistungsverlust ist mit dieser Technik etwas höher als bei einem normalen Kabel, aber um Längen besser als bei einer kabellosen Option. Aber Achtung: In einem mehrstöckigen Haus könnte es zu Komplikationen kommen, da sich die Powerline-Adapter innerhalb des eigenen Stromnetzes verbinden. Vor allem ältere Häuser haben auf jeder Etage ein eigenes Stromnetz, was sich mit den technischen Eigenarten des Adapters vereinbren lässt.

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