Die Elektronik und das Handgepäck – Was ist im Flieger erlaubt und was nicht?

F. Sinner hat gepostet

Der Sommer steht so langsam vor der Tür und damit die Tage, auf die sich zahlreiche Menschen sehnlichst freuen. Denn mit den warmen Tagen kommt bei vielen Menschen auch der lang erwartete Urlaub, den man sich redlich verdient hat. Und wie es so oft der Fall ist, wird der Urlaub nicht im eigenen Land, sondern abseits der hiesigen Grenzen verbracht. Und dafür muss man des Öfteren in den Flieger steigen. Da geht aber das Problem schon los: Was mache ich mit meinem Smartphone, meinem Tablet oder dem Notebook samt Zubehör? Wie kann ich das alles transportieren, damit es am Flughafen zu keinen Problemen kommt? Wir haben für euch alles Wissenswerte rund um das Fliegen mit der Technik herausgesucht.

Notebooks oder Tablets im Handgepäck kein Problem

Für Vielflieger ist die Information wenig überraschend: Notebooks, Tablets oder Smartphones stellen im Handgepäck überhaupt kein Problem dar. Einzige Ausnahme ist hier die Sicherheitskontrolle, denn dort müssen die Geräte einzeln ausgepackt und durch die Leuchte geschoben werden. Es wird allerdings zusehends gewünscht, dass der Akku eines Geräts zumindest halbwegs geladen sein sollte, damit das Gerät bei einer Routineüberprüfung eingeschaltet werden kann.

Notebooks oder andere Geräte im Handgepäck sind kein Thema - man sollte nur aufpassen, wenn das Gerät in einer Extratasche verstaut wird.

Aufpassen solltet Ihr aber, wenn Ihr das Tablet oder das Notebook in einer weiteren Tasche zusätzlich zum Handgepäck transportieren möchtet. Hier kann es vor allem bei Budget-Fluggesellschaften zu Problem kommen, da der Transport einer zweiten Tasche (egal wie klein) zusätzliches Geld kosten kann – hier lohnt sich also ein zusätzlicher Blick auf die Reisebestimmungen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

Bei Powerbanks Vorsicht walten lassen

Powerbanks sind in der heutigen Zeit keine Seltenheit mehr und vor allem im Urlaub unersetzlich, um beispielsweise den leeren Smartphone-Akku schnell mit Energie zu versorgen. Grundsätzlich sind Powerbanks nur im Handgepäck erlaubt. Mitgeführte Powerbanks im Hauptkoffer werden bei der Durchleuchtung entdeckt und vom Sicherheitspersonal konfisziert! Aufgrund einer potenziellen Brandgefahr sind diese strengstens im Koffer verboten. Also ab damit in das Handgepäck und alles sollte passen.

Die Relegungen für Powerbanks sind etwas schärfer, allerdings nicht sonderlich kompliziert und leicht einzuhalten

Zumindest wenn die allgemeinen Regeln der Fluganbieter eingehalten werden. Denn eine Powerbank sollte eine Leistung von 100 Wh nicht überschreiten, für Powerbanks von bis zu 160 Wh benötigt es eine spezielle Sondererlaubnis des Fluganbieters. Eine normale Powerbank für Smartphones wird die Kapazität von 100 Wh aber eigentlich nicht überschreiten − Ladehelfer für größere Geräte (wie Notebooks) können die Kapazitätsgrenze allerdings durchaus knacken. Von daher sollte hier besonders gut geschaut werden, um Komplikationen an der Sicherheitsschleuse vorzubeugen. Immerhin können Fluggäste (sofern die Bestimmungen von weiter oben eingehalten werden) mehr als nur eine einzige Powerbank mit sich führen. Manche Fluggesellschaften sprechen von einer Maximalgrenze von 20 Powerbanks, manche erlauben weniger. Wer aber die handelsübliche Menge von zwei Powerbanks im Gepäck mit sich führt, der sollte zu keinem Zeitpunkt auf Probleme treffen.

Bei weiterem Zubehör gibt es keine Bedenken

Fliegt man in ein anderes Land, dann ist Zubehör wie Adapter oder Ladekabel natürlich ebenso wichtig. An dieser Front muss man mit keinerlei Hindernissen rechnen – Adapter, wie auch Ladekabel können in unbeschränkter Menge mit sich geführt werden. Gleiches betrifft übrigens die meisten anderen elektronischen Geräten wie Rasierapparate oder E-Zigaretten (Flüssigkeitsregel muss aber beachtet werden), denn auch hier muss niemand mit Verboten rechnen. Alles in allem sind die Bestimmungen fürs Handgepäck weder sonderlich kompliziert noch besonders undurchsichtig. Viel ist erlaubt und wer die wenigen Regeln beachtet, der wird am Flughafen mit keinen Komplikationen zu kämpfen haben und ganz entspannt durch die Sicherheitskontrolle spazieren.

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