Auf welche Punkte sollte beim Kauf eines E-Scooters geachtet werden?

F. Sinner hat gepostet

E-Scooter sind nicht nur der aktuellste Schrei, sondern zugleich auch eine sinnvolle Erweiterung des Verkehrswesens. Allerdings ist es bei neuer Technik immer die gleiche Geschichte: Aufgrund der facettenreichen Auswahl und vieler Technikaspekte ist nicht ganz klar, auf was beim Kauf eines E-Scooters geachtet werden sollte. Was muss ein E-Scooter unbedingt können? Und welche Spezifikationen sind wichtiger als andere? Wegen all der Zahlen, all der Informationen, die auf einen einprasseln, sollte der Fokus auf den wichtigsten Spezifikationen liegen. Wir erklären genauer, was hinter den Begriffen steckt und welche Daten besonders beachtet werden sollten.

Straßenzulassung ist Pflicht

Das wichtigste Detail beim Scooter-Kauf ist, ob der Roller eine Straßenzulassung für Deutschland besitzt. Hat er dies nicht, ist die Nutzung nicht legal und daher verboten. Ohne eine gültige Straßenzulassung lohnt sich ein Kauf daher absolut überhaupt nicht. Seriöse Anbieter informieren beim Kauf allerdings ziemlich transparent, ob der E-Scooter eine deutsche Straßenzulassung (und damit eine Allgemeine Betriebserlaubnis = ABE) erhalten hat. Hat das Gerät dieses Siegel, steht einer lockeren Tour in deutschen Gefilden nichts mehr im Wege. Kleine Eigenwerbung an dieser Stelle: Alle E-Scooter von TREKSTOR verfügen natürlich über eine gültige Straßenzulassung und sind daher rechtlich vollkommen risikofrei nutzbar.

Die maximale Reichweite

Für viele wird vermutlich die Reichweite beim Kauf eine große Rolle spielen, denn schließlich möchte man mit dem Fahrzeug ja möglichst weit kommen, bevor es an die Steckdose gestöpselt werden muss. Auf die Reichweite sollte man also besonders achten, obwohl es bei diesem Punkt noch weitere Dinge zu beachten gibt. Denn mehr Reichweite bedeutet im Normalfall einen größeren Akku, was sich nicht nur auf den Preis des Gefährts, sondern in vielen Fällen auch auf das Gewicht auswirkt.

Möglichst viel Reichweite ist schön und gut, aber man sollte jederzeit auch die anderen Aspekte im Auge haben.

Wenn man beispielsweise weiß, dass man den Scooter nur vom Bahnhof zur Arbeit braucht, der hat es unter gewissen Umständen sogar einfacher, wenn die Reichweite etwas geringer ausfällt. Man sollte daher diese Spezifikation nicht immer nach dem maximalen Wert auslegen, sondern eher auf die persönlichen Alltagsbedürfnisse.

Die Wattzahl

Die Wattzahl ist ebenfalls ein beliebter Messgrad, ob der gewünschte E-Scooter auch tatsächlich zu den eigenen Vorstellungen passt. Zur kurzen Aufklärung: Die Wattzahl ist eigentlich der Indikator für die Motorleistung des Gefährts. Während bei Autos mit Verbrennern die PS als Leistungsangabe herhalten, übernimmt dies bei Elektrofahrzeugen die Wattanzahl. Hier kann also abgelesen werden, wie schnell ein E-Scooter fahren kann, aber vor allem wie er in der Realität beschleunigt (Berganstieg z.B.). Eine höhere Wattzahl bedeutet also im Alltag mehr Leistung und mehr Dynamik im Fahrbetrieb. Was die Wattzahl allerdings nicht darstellt, ist die tatsächliche Reichweite des Fahrzeugs – dafür ist ganz allein die Größe des Akkus zuständig.

Das Gewicht und die Tragkraft

In Datenblättern zu E-Scootern wird man zwei Angaben finden, die beide das Kernthema des Gewichts aufgreifen. Zum einen hätten wir das faktische Gerätegewicht, welches die Kilogrammzahl des Geräts anzeigt. Wer also wissen möchte, wie schwer das Gerät ist, wenn es getragen werden muss, der schaut sich diese Zahl besonders genau an. Zum anderen wird aber auch immer die Tragkraft dargestellt. Diese zeigt an, mit wie viel Gewicht man auf dem Fahrzeug stehen darf. Alles, was über dieser Zahl liegt, sollte dringend nicht auf den Roller gestellt werden. Und Achtung: Auf einem E-Scooter darf immer nur eine Person stehen. Die Mitnahme anderer Personen ist gesetzlich untersagt.

Die Bereifung

Das Fahrgefühl eines E-Scooters unterscheidet sich massiv, wenn dieser andere Reifen aufgesetzt bekommt. Am meisten verbreitet sind entweder Luft-, Gummi- oder Honeycomb-Reifen. Jede Reifenart bietet unterschiedliche Vor- und Nachteile, die zudem jeder anders bei der Fahrt wahrnimmt. Allerdings kann man sich an einer Faustregel entlang hangeln, die den Überblick der Eigenschaften zumindest etwas erleichtert. Luftreifen sind die komfortabelste Option, da sie besonders gefedert sind und damit viel von etwaigen Unebenheiten abfedern können – allerdings sind sie dafür am anfälligsten für potentielle Beschädigungen (wobei nicht jede falsche Berührung zu einem Schaden führt).

Die Art und Größe der Reifen ist zum Teil eine echte Wissenschaft für sich. Präferenzen sind hier zum Teil doch sehr unterschiedlich.

Eine Gummibereifung ist quasi das exakte Gegenteil und bietet die beste Haltbarkeit, dafür aber wenig Federung und ein eher hartes und ungefedertes Fahrgefühl. Honeycomb-Reifen gelten als Kompromiss der beiden zuvor genannten Optionen, der die Stärken und Schwächen beider Reifen vereint. Er kann besonders viel, aber nichts perfekt. Ganz wichtig: Achtet zudem auf die angegebene Reifengröße, die das Fahrgefühl ebenfalls maßgeblich beeinflussen kann. Hier scheiden sich aber die Geister, da jeder eine andere Größe präferiert.

Wenn Ihr aktuell auf der Suche nach einem passenden Elektroroller seid, dann schaut doch mal auf unserer E-Scooter Themenseite vorbei.

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